Die Höhenrettungsgruppe wurde im Jahr 2000 gegründet. Anlass war ein tödlicher Unfall in einer Trafostation in Hambrunn. Ein Mitarbeiter der im 1.Obergeschoss in der Station tätig war erlitt einen Stromschlag, dieser löste ein Herz-Kreislaufstillstand aus, um eine Reanimation und weitere Versorgungsmaßnahmen durchzuführen, musste der Verunfallte durch eine schmale Öffnung in der Geschossdecke gerettet werden. Da Teile der Ausrüstung zur speziellen Rettung schon vorhanden waren, wurde der Patient mit dem Rettungsdreieck abgelassen. Trotz der schnellen Rettung verstarb der Patient noch an der Unfallstelle. Dies veranlasste die verantwortlichen Führungsdienstgrade, allen voran Meinrad Lebold, die Installation einer Höhenrettungsgruppe durchzuführen. Die Ausbildung der Mitglieder der Höhenrettungsgruppe wurde vorangetrieben und weitere Ausrüstungsgegenstände, wie Seile, Gurtsysteme, Ab- u. Aufseilgeräte, verschiedene Anschlagmittel, Karabiner, etc. wurden fortlaufend beschafft und ergänzt.